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Staffel 5 Episode 10 ist bei Fans von Game of Thrones weltweit im Gedächtnis geblieben. Im Original nennt sich die Folge Mother‘s Mercy und auf Deutsch Die Gnade der Mutter.

Cersei darf, nachdem sie dem Hohen Spatz teilweise ihre Sünden gestanden hat, wieder zurück in den Palast. Allerdings muss sie Buße tun. Der Bußgang besteht darin, dass sie entkleidet zur Festung zurückgehen muss. Außerdem werden ihr vor Antritt der Buße noch die Haare abgeschnitten. Die Menschenmenge oder der wütende Mob beschimpft sie dabei und mit Abfällen wird sie auch noch beworfen. Beim Gang der Schande läuft hinter ihr eine Ordensfrau, die in regelmäßigen Abständen eine Glocke läutet und Schande oder im Original Shame ruft.

Wussten Sie eigentlich, dass der nackte Körper von Cersei ein Körper-Double war? Lena Headey konnte den Gang nicht selbst antreten, da sie zu diesem Zeitpunkt schwanger war. Der Kopf wurde teilweise durch Computer auf das Double gerechnet (CGI - Computer-generated Imagery) und somit sah die ganze Szene echt genug aus. Es ist schon erstaunlich, was Computer in diesen Tagen leisten. Würde man diesen Fakt nicht gesagt bekommen, man würde keinen Unterschied merken.

Game of Thrones kennt jeder

Selbst wer die Serie nicht anschaut, kennt Game of Thrones sehr wahrscheinlich dennoch. Es ist fast unmöglich, sich der Serie zu entziehen. Die Serie stammt aus den Büchern Ein Lied von Eis und Feuer aus der Feder von George R.R. Martin. Im Original nennt sich das Spektakel A Song of Ice and Fire.

Seitdem die Serie im Fernsehen läuft, ist die Marketing-Maschine voll angelaufen. Es gibt fast nichts, was Sie nicht als Game-of-Thrones-Version kaufen können. Alleine im offiziellen Merchandise-Shop von HBO finden Sie Tassen, Schmuckstücke, T-Shirts, Hoodies, Weingläser und sogar eine Replik von John Snows Schwert.

Auch in vielen anderen Bereichen wird Game of Thrones zu Geld gemacht. Es gibt zum Beispiel ein Rollenspiel für PC, Playstation 3 und XBOX 360. Bei Betway finden Sie einen Glücksspielautomaten mit dem Thema GoT. Natürlich hat es die Fantasie-Serie auch auf mobile Geräte geschafft und Sie finden ein Abenteuerspiel für Android.

SodaStream mag kein Plastik

Die Firma SodaStream hat sich gedacht, eine öffentliche Bloßstellung ist brillant. Auf diese Weise lassen sich Australier vielleicht animieren, ein eigenes Mineralwasser zu machen und nicht das Wasser in Plastikflaschen zu kaufen. Das spart jede Menge Müll und schont die Umwelt. Der Werbespot wurde sogar als Shame of Plastic Pollution oder Schande des Plastikmülls bezeichnet.

So Unrecht hat SodaStream gar nicht. Es dauert bis zu 1000 Jahre, bevor Plastikflaschen komplett abgebaut sind. Der Plastikmüll ist in der Zwischenzeit auch ein echtes Problem für unsere Ozeane. Das sogenannte Mikroplastik landet auch im Magen der kleinsten Ozeanbewohner, allerdings hat Plastik keinen Nährwert.

Große Hersteller von Plastikflaschen haben SodaStream verklagt und wollten den Spot stoppen. Allerdings hat SodaStream nicht klein beigegeben und scharf zurückgeschossen. Die großen Hersteller seien nur auf Profite aus und würden sich nicht um das Wohl des Planeten scheren.

Im Werbespot kauft ein Mann Wasser in Plastikflaschen und die Septa taucht plötzlich auf, schwingt die Glocke und ruft Shame. Übrigens sind im Werbespot die Original-Septa zu sehen. Er versucht sein Bestes, die Ordensfrau abzuhängen. Es gelingt ihm aber nicht. Sie verfolgt ihm im Supermarkt und holt ihn auch auf der Straße wieder ein. Immer mehr Leute werden auf den Mann mit den Plastikflaschen aufmerksam und funkeln ihn böse an.

Am Ende bekommt er von einem großen Mann eine Lektion in Sachen Umweltschutz. Der Hüne am Ende des Videos ist Der Berg, der im Original The Mountain heißt. Dieser Riese heißt in Wirklichkeit Thor Bjornsson und kommt aus Island. Der Berg weist den Umweltsünder darauf hin, dass er den wunderschönen Planeten schonen kann und fragt, warum er mutwillig so etwas wunderbares wie Erdnüsse zerstören möchte. Wenn schon Klamauk, dann auch richtig, oder? Der Spot gehört auf jeden Fall zu den besseren und kreativeren.

Der Spot hat auf YouTube richtig eingeschlagen. Er wurde bereits fast 2,5 Millionen mal angesehen. Hoffentlich hat sich dank Game of Thrones das Umweltbewusstsein von vielen Menschen geändert und sie gehen bewusster mit den Ressourcen um. Wie schon Spiderman sagte: "Aus großer Kraft folgt große Vrantwortung." Kraft und Einfluss hat GoT auf jeden Fall genug. Das darf man ruhig ein bisschen ausnutzen, um unseren Planeten und die Ozeane zu schützen.

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vor 1 Jahren
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